Behaglichkeitsmessung
Was ist Behaglichkeit ?
Unter Behaglichkeit versteht man den Zustand des Wohlbefindens eines Menschen, bedingt durch äußere Einflüsse seiner Umgebung. Behaglichkeit ist subjektiv: Physiologische, psychologische Einflüsse spielen eine Rolle. Es gibt eine präzise beschreibbare, thermische Umgebung , die mehrheitlich als behaglich empfunden wird. Beispielsweise wird eine gleichmäßige Temperatur der Luft und der umfassenden Wände von 22°C bei durchschnittlicher Bekleidung, geringer Luftbewegung und bei mäßiger körperlicher Arbeit als behaglich empfunden.
Was ist thermische Behaglichkeit ?
Die "Thermische Behaglichkeit" ist eine entscheidende Größe für körperliches und geistiges Leistungsvermögen. Im behaglichen Zustand arbeitet der Stoffwechsel sowie der Energieumsatz im menschlichen Körper in einem relativen Minimum, dessen Niveau von der Körpertätigkeit abhängt; der Kreislauf ist dann vergleichsweise entlastet. Folge davon sind große Leistungsreserven und geringe Ermüdbarkeit. Somit ist die thermische Behaglichkeit kein unnötiger Komfort, kein Luxus, sondern Erfordernis im Hinblick auf Leistung und Gesundheit. Unternehmen haben mittlerweile erkannt, daß ein behaglicher Arbeitsplatz entscheidend für die Produktivität der Mitarbeiter und damit für den betriebswirtschaftlichen Erfolg eines Untenehmens ist.
Wie wird das gemessen?
Wir messen nach DIN EN 7730, DIN 33403 und DIN 1946. Als Kenngrössen werden Temperaturen verschiedener Art, Luftfeuchten und Zugerscheinungen (Strömungsgeschwindigkeiten) sowie Kenngrössen ermittelt (PMV- und PPD-Werte).




