Home • Kontakt • Impressum • Sitemap 

Über unsLeistungenInhalteOnlineshop

NEWS

Schnelle Faseranalysen
biomess analysiert Asbest und KMF mit eigenem REM (Raster- Elektronenmikroskop). Die Analytik ist auch über Nacht und an Wochenenden verfübar. Mehr... 

Der OnlineShop: Tests auf Schadstoffe selbst durchführen.

Hygieneinspektion n. VDI 6022 Kompetent, preisgünstig und schnell. Mehr...

Geruch im Haus?
Wir ermitteln die Ursachen! Mehr...

Urinrückstände nachweisen
Schäden durch Hunde- und Katzenurin sind oft bedeutend. Mehr...

Eigenes Labor eröffnet
Seit 2007 betreibt biomess ein eigenes S2- Labor für Schimmeluntersuchungen. Mehr...

Sanosil: Schimmelsanierung ohne Chlor und ohne Gift. Mehr...

Altlastenkataster: Beim Immobilienkauf schützt ein Altlastenkataster vor späteren Überraschungen. Mehr..

Sanierungskonzepte für Asbest, PCB, PCP, PAK, KMF, Schimmel, Quecksilber und Perchlorat

Messung nach Garagenverordnung
CO- Langzeitmessungen nach §15 GarVO. Mehr...

Chloranisol

Chloranisolgerüche werden häufig in Fertigbauten, zu denen auch sog. Schulpavillons gehören, festgestellt. Die genauen Ursachen für die Geruchsbildung infolge von Chloranisolen in Fertig- und Pavillonbauten sind bislang nicht in allen Details bekannt. Es gibt aber Bildungsmechanismen von Chloranisolen, die sehr wahrscheinlich für deren Auftreten verantwortlich sind.
Die Chloranisolgerüche treten ganz häufig in Gebäuden auf, in denen Spanplatten des Typs V100G eingesetzt werden. Die Bezeichnung V100 spezifiziert Spanplatten, die einem maximalen Feuchtegehalt von 15-18% widerstehen können. Durch den Zusatz „G“ wird die Verwendung von Holzschutzmitteln im Plattenmaterial indiziert, die die Verwendung dann auch oberhalb von 18% Feuchte möglich macht. Dies ist dann nur durch Zusatz von antimikrobiellen Mitteln (Holzschutzmitteln) zu bewirken. Bei den früher Verwendung findenden Holzschutzmitteln handelte es sich in der überwiegenden Mehrzahl um chlororganische Stoffe wie zum Beispiel Tetra- und Pentachlorphenol (PCP), Lindan (g-Hexachlorcyclohexan), Chlornaphthaline, Dichlofluanid und andere Substanzen.

Die auftretenden Gerüche durch Chloranisole haben stark belästigenden Charakter. Als unangenehm empfundene Gerüche lösen beim Menschen Fluchtreaktionen aus, die, wenn sie unterdrückt werden, Dauerstress und psychische Belastungen hervorrufen und zu unspezifischen Befindlichkeitsstörungen, nicht jedoch zu gesundheitlichen Schäden führen können. Chloranisole sind auh veranwortlich für den typischen Korkgeschmack und -geruch, der bisweilen bei korkigen Weinen beoachtet wird.Chloranisolgerüche sind unangenehm, da sie sich in der Kleidung und an Kunststoffen festsetzen. Polyethylen- Folien scheinen Chloransolgerüchen nur wenig Widerstand engegen setzen zu können.

Die Bildung der Chloranisolen in Fertigbauten erscheint nach Literaturlage bisher noch wenig verstanden. Es handelt sich dabei aber sehr wahrscheinlich um mikrobielle Vorgänge, bei denen es durch Chlorierung von phenolischen Grundkörpern (Chlorphenole, wie sie in Holz , Holzwerkstoffen und den in den V100G- Platten enthaltenen Holzschutzmitteln z.T. in erhöhter Menge enthalten sind) zu einer Entstehung der Chloranisole kommt. V100G – Spanplatten werden häufig in Fertigbauten als äußere Gebäudehülle bzw. im Bodengruppenbereich eingesetzt (meist direkt unter der Fassadenverkleidung und als Bodenbelagsauflage). Es ist auch bekannt, dass aus Chlorphenolen durch bakteriell bedingtem Umbau Chloranisole entstehen können.
Wir haben zahlreiche Fälle von Ermitlungen,gesundheitliche Bewertungen und Sanierungen in Zusammenhang mit Chloranisolen durchgeführt und diesbezüglich liegt große Erfahrung damit vor. Zu weiteren Erläuterungen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.