Formaldehyd
Formaldehyd ist wahrscheinlich der bekannteste Stoff, der in den meisten Wohnungen nachgewiesen werden und - in höheren Konzentrationen - deutliche gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Atemwegsreizungen sind das häufigste beobachtete Beschwerdebild. Erst bei höheren Konzentrationen entstehen Kopfschmerzen und Augenreizungen.
Die Bestimmung erfolgt bevorzugt über die Raumluft. biomess mißt Formaldehyd nach einer Methode des VDI (Verein deutscher Ingenieure), da Prüfröhrchen - Messungen - mit Ausnahme von orientierenden Messungen im arbeitsmedizinischen Bereich - sich nicht als zuverlässig und genau genug erwiesen haben. Auch Messungen mit Schnelltest - Systemen auf Enzymbasis liefern meist nur ungenügende Aussagen. Deshalb wendet biomess die bewährten Methode des VDI an. Dazu wird die Luft durch eine Spezialwaschflasche geleitet und das Formaldehyd in Wasser gelöst. Die Analyse erfolgt fotometrisch. und die Konzentration der Luft wird anhand der Ergebnisse rechnerisch ermittelt.
Formaldehyd wird nach einem Grenzwert des BGA (Bundesgesundheitsamtes) beurteilt. 0,1 ppm (parts pro million, entspricht 0,1 cm³ pro m³) in der Raumluft sollten auch unter ungünstigen Umständen nicht überschritten werden. Empfindliche Personen reagieren aber oft schon weit unterhalb dieses Wertes.
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