Abdichten von innen: Klingt komisch - wirkt aber!
In Fällen, in denen auf Außenabdichtungen verzichtet werden soll, kann die Abdichtung der Kellerwände auch von innen aus erfolgen.Die Innenabdichtung lässt das Wasser bewusst in die Kellerwände eintreten und zieht innen liegende Sperrschichten ein. Dazu sind umfangreiche chemische Konditionierungen der Wände notwendig, um die durch das Wasser freigesetzten schädlichen Salze zu neutralisieren. Danach werden Grundierungs- und Sperrschichten eingezogen und Übergänge zur Bodenplatte hergestellt. Solche Systeme werden eingebaut, nachdem lose Putzsubstanz und Farbschichten abgetragen wurden. Es kommen danach verschiedene Schlämmen zum Einsatz, die den Austritt von Sulfaten und anderen Salzen aus den Steinen unterbinden und das Wasser in der Wand halten. Ein mehrschichtiger Aufbau ist Grundvoraussetzung, um gute Haftung auf dem Mauerwerk zu erhalten.Die Bauchemie bietet Systeme mit nachgewiesener Wirksamkeit an. Festgestellt werden muss, ob auch die Kellergrundplatte mit abgesperrt werden muss, um Feuchteeintritt zu verhindern. Manche Hersteller bieten Systemgarantien an, die auch wirksam werden, wenn der ausführende Unternehmer insolvent wird und die Maßnahme längerfristig keinen Erfolg zeigte. Ein derartiges Unternehmen ist die Firma Remmers.
Auch bei Innenabdichtungen ist es empfehlenswert, die Bauausführung durch einen Sachverständigen für Feuchteschutz oder einen Architekten mit Erfahrung begleiten zu lassen. Entsprechend geeignete öffentlich bestellte Sachverständige kann die örtliche IHK benennen, die ein Sachverständigenverzeichnis örtlich ansässiger Sachverständiger führt. Die Sachverständigenlisten sind auch im Internet auf den Seiten der örtlichen IHK abzurufen.




