Papageien und Schimmelpilze
Pageien leiden häufig unter Aspergillosen. Die Tiere infizieren sich dabei meist mit Nüssen. Diese enthalten (häufig bei Erdnüssen) Schimmelpilze auf der Schale. Da die Tiere diese selbst öffnen, unterliegen sie einem erhöhten Infektionsrisiko. Besonders Schimmel vom Typ Aspergillus widersteht den erhöhten Körpertemperaturen und siedelt sich in der Lunge der Tiere an. Die Anzeichen einer Erkrankung sind schwer und oft erst spät festzustellen. Appetitlosigkeit zeigt dann erst oft die Krankheit des Tieres.
Eine Ursache könnte im zu trockenen Klima unserer Innenräume liegen. Die zu trockenen Atemwege der Tiere neigen dann verstärkt dazu, Pilzwachstum zuzulassen. Abhilfe ist ein Raumklima, wie es die Tiere auch in den Tropen vorfinden. Doch Vorsicht - bei mehr als 60% beginnt die Gefahr, dass auch Einrichtungsgegenstände und Bauteile Schimmelpilz ansetzen.
Bei einer vermuteten Erkrankung kann nur der Tierarzt helfen. Durch einen Luftröhrenabstrich, Kotanalysen oder Röntgenbilder kann die Krankheit diagnostiziert werden.
Aspergillosen können auch beim Menschenauftreten. Betroffen sind aber nur immunsupprimierte Personen, deren Immunsystem vorgeschädigt ist. Aber auch Personen, die sich grossen Mengen von Aspergillensporen aussetzen bzw. ausgesett sind, können diese Krankheit entwickeln. Zu den immunsupprimierten Personen gehören z.B. Krebspatienten und Personen mit mehreren konsumierenden Krankheiten.
Weitere Details zur richtigen Haltung von Papageien fnden Sie unter http://www.wdr.de/tv/service/zeit/archiv/97/0216_5.html




