Schimmelspürhund
Die Schimmelsuche mit einem Spürhund (sog. Schimmelhund) wird von uns nur in seltenen Ausnahmefällen eingesetzt. Derartige Hunde sind zwar publikumswirksam, aber teuer im Einsatz. Die Erfahrung zeigt außerdem, daß relativ häufig Fehlbefunde auftreten, da dem Hund Luftströmungen durch Konvektion oder Zug zugetragen werden können und er dann die falschen Stellen markiert. Außerdem ist der Einsatz eines Hundes auf Orte von etwa 40 - 80 cm oberhalb Nasenhöhe begrenzt, so daß er Befallstellen an den oberen Raumteilen nicht genau bzw. gar nicht ermitteln kann. Gerade dort sind aber häufig sog. Wärmebrücken (auch Kältebrücken genannt) zu finden, die zu Schimmelbesatz neigen.
Der Schimmelhund wird von einigen Unternehmen in Deutschland eingesetzt. Die Erfahrungen sind widersprüchlich und aufgrund fehlender Quantifizierungen nicht beweiskräftig. In Dänemark und Schweden wird der Hund auch zum Erkennen von Stellen mit Hausschwammbefall eingesetzt.




